150 Wörter aus einem Projekt, das ich hoffentlich irgendwann mal fertigstellen werde

150 Wörter sind nicht viel, aber genug um seit mittlerweile etlichen Jahren in einer staubigen Ecke meines Kopfes zu wohnen.

Es geht um einen jungen Mann, der sich vor Einsamkeit zu langweiligen scheint – und vielleicht leidet er auch darunter.

Eines Abends, während einer stundenlangen Social media doomscrolling session, stößt er auf eine App, die im Verlauf der Geschichte Besitz über ihn und sein kleines Leben ergreifen wird.

Ich bin mir nicht sicher ob mir diese Idee bevor, oder nachdem ich von Replika AI gehört habe. Doch dieses Black Mirror mäßige Szenario schien mir direkt als erstes in den Kopf zu schiessen.


,,Ich hau dann ab!’’ ruft Jason seinem Freund und Kollegen Samir zu, während er sich die Schürze vom Leib zieht und in seinen Spind hängt.

,,Lauf nur, solange du noch kannst!’’ erwidert Samir gefolgt von einem lauten, herzhaften Lachen. Samir war ein großer, gut gebauter Mann mit wohlgenährtem Bauch. Auf den ersten Blick wirkt er sehr einschüchternd, sobald man ihm jedoch in seine großen braunen Bärenaugen sieht, wirkt er fast schon ein wenig zerbrechlich.

Es war Samstag Abend, der vollste Tag im Echo’s. Die beiden haben schon den ganzen Tag zusammen gearbeitet. Samir übernimmt noch die Abendschicht, da er und sein Mann auf eine eigene Wohnung sparen.

,,Ich bin doch schon längst weg!’’ Jason schließt die Hintertür der Küche und steigt auf sein Motorrad im Hinterhof des Diners.

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